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Flevoland

Flevoland ist eine besonders interessante niederländische Provinz: weite Felder, moderne Städte wie Zeewolde, Lelystad und Almere und noch junge Waldgebiete prägen hier das Bild. Die Landschaft ist weit und offen und wird von Deichen und Wasser umgeben. Das alles ist vielleicht noch nichts Außergewöhnliches. Wenn man jedoch bedenkt, dass man in dieser Provinz auf ehemaligem Meeresboden radelt, ist das schon etwas ganz Besonderes!

Nach der letzten großen Flutkatastrophe im Jahr 1916 war man sich einig: die ungestüme Zuiderzee musste gebändigt werden. Im Jahr 1932 verwandelte der Bau des neuen Abschlussdeichs (Afsluitdijk) die Zuiderzee (Meer) für immer in einen See: das IJsselmeer. Danach wurden der Noordoostpolder (Nordost-Polder), Oostelijk Flevoland (Ost-Flevoland) und Zuidelijk Flevoland (Süd-Flevoland) trocken gelegt. Auf diese Weise erhielten die Niederlande nach jahrelanger harter Arbeit eine zwölfte Provinz. Das neu gewonnene Land hat jedoch noch mehr zu bieten als fruchtbare Felder und große Landwirtschaftsbetriebe. Der Horsterwold-Wald in Zuidelijk Flevoland bildet zusammen mit dem angrenzenden Hulkesteinse-Wald das größte Laubwaldgebiet Westeuropas. Einzigartig ist auch das Naturgebiet Oostvaardersplassen: ein unberührtes Sumpfgebiet mit Seen, Schilfgebieten und Grasland. Hier leben Edelhirsche, Wildrinder und viele Vogelarten, u. a. auch seltene Seeadler.

Tipp: Besuchen Sie Flevoland im Frühling, wenn die Blumenfelder in Blüte stehen. Ein typisch holländisches – sehr farbenfrohes – Erlebnis!

Weitere Informationen:
ookflevoland.nl (auf Deutsch)